Wie schaffen es die Schweizer so ganz ohne EU...

Mittwoch, 19. Mai 2010

Dr. Wolfgang Klesl, "Kronen Zeitung" vom 8.5.2010, Seite 27 "(...) Als sich die Schweiz vor etlichen Jahren (...) erfolgreich per Volksabstimmung einem Beitritt zu Europas Wirtschaftsraum (EWR) widersetzte, wurde ihr von etlichen Politikern hierzulande der baldige finanzielle Kollaps prophezeit. (...) Heute stehen die Eidgenossen trotz Wirtschaftskrise und Bankenkrachs besser da als jemals zuvor. (...) Wie schaffen es die Schweizer so ganz ohne EU?"

Quelle:
Dieter Freiburghaus: Das Unbehagen über den «bilateralen Weg» der schweizerischen Europapolitik. NZZ, 25. April 2009

"Der Bilateralismus gilt in der Schweiz mehr denn je als Königsweg im Umgang mit der EU. Er bewahrt das Land aber nicht vor Souveränitätsverlust. Das bilaterale Vertragssystem habe eine Eigendynamik entwickelt, so der Autor dieses Beitrags, deren Taktgeber die EU sei. Das Netzwerk der Verträge werde zum Spinnennetz: «Und wir sind nicht die Spinne.» (Dieter Freiburghaus:) (....) Die Frage der «Nachhaltigkeit» des Bilateralismus wird also zur Frage, wie lange die Schweiz bereit ist, «um des Mammons willen» in einem halbkolonialen Verhältnis mit der EU zu leben. Analog zur «Finnlandisierung» könnte man dabei von «Helvetisierung» sprechen. Diese Politik führt zu einer gewissen Korrumpierung des politischen Diskurses in der Schweiz, man redet schön und zweideutig, vor Tische anders als danach. Das volle Ausmass der Konsequenzen gewisser Abkommen und Klauseln wird verschwiegen. Man spricht von «gegenseitiger Anerkennung der Gleichwertigkeit der Rechtsverhältnisse», wo es um eine minuziöse Anpassung unseres Rechts an das der EU geht. Man verkündet laut, es gebe nichts zu verhandeln, tut das dann doch und lässt sich von Brüssel mehr oder weniger vorgeben, welche schweizerische Anpassung die Minne wiederherstellen würde. Man sagt dem Volk, bei der Weiterentwicklung von Schengen/Dublin könnten wir Nein sagen, obwohl es höchstens um ein «Ja, aber» geht. (...)"

Weitere Informationen:

Wikipedia: Bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der EU
WKO - Handelsabkommen EU - Schweiz
"Der Bund", 17.5.2010 - Was die Schweiz an Europa zahlt

Seit jeher eine seelische Liebesbeziehung....

Mittwoch, 19. Mai 2010

Cato, "Kronen Zeitung" vom 01.05.2010 Seite: 3 "(...) Der tschechische Präsident Václav Klaus hat in der bedeutenden "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ein sehr umfangreiches Interview gegeben, das mir auch für Österreich sehr interessant erscheint. Schon die Überschrift heißt, "Der Euro war eine falsche Entscheidung". Václav Klaus erzählt in dem Interview: (...) Europa ist also eine meiner Identitäten. Die Frage ist, wie stark sie ist. Sie wird von den Eurokraten in Brüssel künstlich gefördert, authentisch ist das nicht. Ich bin Prager, ein Tscheche, auch ein Mitteleuropäer, diese drei Identitäten sind stärker als die europäische." Damit - wenn er sagt, er sei ein Mitteleuropäer - bezieht Václav Klaus Österreich mit ein. Auch wir fühlen uns als Mitteleuropäer. Würde man sich darauf beschränken, die einstigen Kronländer Österreichs zu einer Mitteleuropäischen Gemeinschaft zu vereinigen, hätte eine solche Vereinigung eine größere Chance als die EU. Denn wer die ehemaligen Kronländer kennt, weiß, dass in diesen Staaten etwas vom österreichischen Wesen übrig geblieben ist, etwas Positives, das uns ein Stück gemeinsamen Gefühls gibt, auf dem sich eine Staatengemeinschaft besser aufbauen ließe als bei der EU. (...)"

Christoph Höglinger, "Kronen Zeitung" vom 08.05.2010 Seite: 26 "(...) Eine hochinteressante Idee konnte man heute im "Krone"-Leitartikel lesen. Die ehemaligen Kronländer der k. u. k. Monarchie sollten aus der EU austreten und sich wiedervereinen. Eine wirklich interessante Idee! Mit den Tschechen verbindet uns ja seit jeher eine seelischen Liebesbeziehung. Kroaten und Slowenen werden sich uns mit Freuden anschließen! Und dann nehmen wir noch die Rumänen, die Serben (Vojvodina) und nicht zu vergessen die Ukraine (die ja große Teile des ehemaligen Galizien besitzt). (...) Da kann die EU einpacken!"

Das ist behindertenfeindlich...

Montag, 1. Juni 2009

Basierend auf diesen Leserbrief (Christian Weber, "Kronen Zeitung" vom 25.05.2009 "Helene Jarmer und die EU-Wahl") schrieb Herr Lukas Huber einen Leserbrief an die Kronen Zeitung , der leider nie veröffentlicht wurde.

"Sehr geehrte Leserbriefe-Redaktion der Kronen-Zeitung, ich erbitte um Abdruck meines Leserbriefs.
Mit freundlichen Grüßen,

Zum abgedruckten Leserbrief von Christian Weber, Lutzmannsburg mit der Überschrift "Helene Jarmer und die EU-Wahl!" muss ich meinen Unmut über seine Aufforderung loslassen.

Es ist festzuhalten, dass im Juli 2005 alle Parlamentsabgeordnete dafür gestimmt haben, die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) in der Bundesverfassung anzuerkennen.
Das schliesst auch das Recht auf Dolmetschung für alle Gehörlose mit ein, unabhängig davon welcher Partei sie angehören.

Die abgedruckte Aufforderung, die Grünen nicht zu wählen, damit Helene Jarmer ins Parlament nicht einzieht und 200.000 Euro jährliche Dolmetschkosten einzusparen, halte ich für eine pure Behindertenfeindlichkeit!

Damals hiess es: "Erbkranke fallen dem Volk zur Last". Heute: "Die Behinderten verschlingen Unsummen". Die Frage muss erlaubt sein, ob Herr Weber mit der Aufrechnung von Steuerausgaben Stimmung gegen bestimmte Personengruppen machen will. Schon die Nationalsozialisten machten es mit ihrer Kosten-Nutzen-Analyse vor, um die Ausgrenzung behinderter Menschen aus der Gesellschaft scheinbar rational zu begründen. Auch die Frage muss erlaubt sein, ob die Kronen-Zeitung die Behindertenfeindlichkeit fördern will.

Das Geld ist im sozialen Sektor gut angelegt. Man sollte die irrsinnigen Ausgaben für die Luxus-Abstellplätze für Eurofighter oder die Eurofighter selber oder Europas größte Flughafenbaustelle in Schwechat hinterfragen!"


Ing. Lukas Huber
Österreichischer Gehörlosenbund, Wien

Weitere Informationen:

Die Grünen - Helene Jarmer
Marco Schreuder - Helene Jarmer beeindruckt bei ihrer Kandidatur in Gebärdensprache und siegt mit unglaublichen 88 %.


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Gott sei Dank gibt es den Krone-Blog....

Dienstag, 17. Februar 2009

Als überzeugter, optimistischer und loyaler Europäer (Deutscher Staatsbürger mit französisch - deutschen Wurzeln, glücklicher Ehemann einer Österreicherin, Pensionist und insbesondere stolzer Bürger meiner „ neuen Heimat“ Wien) werde ich im Zuge meiner täglichen Informationsrecherchen beim Lesen der NKZ (NeuenKronenZeitung) automatisch dazu gezwungen, mich mit selbstgerechten, aus meiner Sicht äußerst undemokratischen, Publikationen, vorzugsweise als „Leserbrief“ oder „Gastkommentar“ verpackte, Verdrehungen, hausgemachte Wahnvorstellungen, Denunziationen und sonstige Schimpfereien berieseln zu lassen.

So wurde vor allem in der Vergangenheit ins Besondere die österreichische Außenministerin auf das Übelste beschimpft, ihre Verdienste für dieses Land und den Europäischen Gedanken regelrecht auseinander genommen und völlig ins Negative umgekehrt, realistisch denkende heimische Politiker mit unflätigen Ausdrücken bedacht und sämtliche negativen Vorkommnisse auf der Welt der EU angelastet.

Mit meinen hiesigen Freunden und Bekannten verbindet mich ein äußerst herzliches Verhältnis und ich versuche immer wieder das „große Geschenk eines vereinten Europa“ ins rechte Licht zu rücken.

Nur, wenn ich das Wort EU auch nur erwähne, muss ich mir die abenteuerlichsten Argumentationen (i.d.R. Originaltext „NKZ“) anhören, welche, bis auf leider ganz wenige Ausnahmen, allesamt nur negativ ausfallen. Ich habe dabei immer das Gefühl, die Leute haben panische Angst davor, dass die EU ihnen alles wegnehmen will.
Ich frage mich als Bürger der EU:„Wie lange erträgt unsere demokratisch gewählte Union diese Diffamierungen bis eine entsprechende Reaktion erfolgt?“

Wenn keine Gegenwehr stattfindet, werden nicht Wenige den unverschämten Aussagen Glauben schenken und die Berufs - Krakeeler können gegen den (unseren) europäischen Gedanken weiterhin Front machen, auch wenn die Beweiskraft ihrer Folgerungen nicht gegeben ist.
Ich kann, will und werde diese mich persönlich beleidigenden, verlogenen Machenschaften als geborener und überzeugter Europäer nicht hinnehmen und versuche weiterhin im Gespräch anderen Mitbürgerinnen in einfacher aber verständlicher Weise Klarheit über die tatsächlichen Ziele der EU zu verschaffen.

Gott sei Dank gibt es ihren Krone- Blog der mich immer wieder aufbaut.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim Kühn
Wien, den 18.01.2009


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Good bye Bratwurst

Sonntag, 21. September 2008

"Kronen Zeitung" vom 19.09.2008 Seite: 14 "(...) Diese neue Idee aus Brüssel ist im wahrsten Sinne des Wortes fürs Klo! Die EU plant offenbar eine "Toiletten-Pflicht" für alle Imbissstände in Österreich. Was wohl alle freut, die schnell einmal aufs Örtchen müssen, bringt die Besitzer von Würstelständen in Rage. Denn viele werden ihre Hütten jetzt zusperren müssen. Selbst über den Verdauungsprozess der Europäer machen sich die Brüsseler Bürokraten Sorgen. Eine nette Geste, die aber durchaus in die Hose gehen kann. Ihr Plan: Eine neue, europaweite Hygiene-Offensive, allgemeingültige Imbissstand-Standards. Einerseits mit regelmäßigen Kontrollen und mehr "Transparenz für den Kunden" (wie auch immer das aussehen soll) und andererseits mit vorgeschriebenen Toiletten auch bei den kleinsten Hütten. (...) Die Meinung innerhalb der Branche ist eindeutig: Viele Besitzer werden diesen EU-Plan, sollte er so kommen, finanziell nicht überleben. Die "Times" titelte übrigens so: "Good bye Bratwurst?"

Weitere Informationen:

Quelle: http://elh.110mb.com/
"(...) Die Meldung, die EU wolle bei jedem Würstelstand ein Klo erzwingen, ist falsch. Am 17. September wurde von dieser E-Mail Adresse ein gefälschter „Times"-Artikel an alle österreichischen Tageszeitungen und Parteien ausgeschickt. Die erste Bilanz: reingefallen sind die Kronen Zeitung, das BZÖ, „Heute" und die Wiener Zeitung. Das E-Mail (es befindet sich im Anhang) enthielt einen präparierten Link zu einem angeblichen Artikel in der „Times", indem von der Klo-Pflicht für Würstelstände berichtet wurde. Außerdem einen Link zum vorgeblichen Originaldokument auf der Seite der EU. Beide Texte haben wir selbst geschrieben. Durch Fehler auf den Seiten von „Times" und EU war es möglich diesen Anschein zu erwecken. Wir haben die Verantwortlichen der beiden Seiten bereits auf die Fehler, und wie sie beseitigt werden können, hingewiesen. (...) „Wir", das sind tier- und kinderliebende, von der Teuerung betroffene Menschen. Und zornig. Zornig über die größte Zeitung des Landes, die eine menschenverachtende Blattlinie vertritt und es sich mit der Suche nach Sündenböcken besonders einfach macht. Mögen sie Marcus Omofuma oder Europäische Union heißen. Zornig auch über eine Politik, die sich den dafür Verantworlichen anbiedert. Wir wollten mit unserer Aktion herausfinden wie manipulierbar die Medien und die politischen Parteien sind. Die gewählten Themen waren dabei kein Zufall: die EU ist schließlich der Prügelknabe Nummer Eins in diesem Land. Was würde erst passieren, wenn die „Bürokraten in Brüssel" gegen die Würstelstände zu Felde zögen? (....) Die Boulevardmedien standen ganz oben auf unserer Wahrscheinlichkeitsliste, aber klarer Favorit war die Gratiszeitung „Heute". (....) Das es so leicht war hat uns selbst überrascht. Soweit wir wissen schaffte es unsere Ente in die Wiener und die Steiermark Krone, in die Gratiszeitung „Heute" und in die Wiener Zeitung. Besonders gefreut hat uns der einseitige Artikel in der Steirerkrone unter der schönen Überschrift „Standler-Ärger über EU-'Häusl'". Die Wiener Ausgabe begnügte sich mit einer halben Seite, schoß dafür auf andere Art den Vogel ab. Denn das eine angerufene EU-Sprecherin die Pläne dementierte, hielt die Krone nicht von ihrem „gerechten" Zorn ab. „Denen in Brüssel ist nicht zu trauen" wird man sich gedacht haben. (...)"

Das gefälschte Original-Mail ging an alle österr. Tageszeitungen

Die Macht und die Kraft des Wortes

Samstag, 26. Juli 2008

Peter P. Hopfinger, "Kronen Zeitung" vom 02.07.2008 Seite: 25 "Sehr geehrter Herr Dichand, (....) dass ich als Halbwüchsiger in einem medialen Elternhaus sehr bewusst den Aufstieg der "Krone" miterlebt habe. Etwas, das ich mir aus dieser Zeit gemerkt habe, war die Anekdote, dass Sie bei den frühen Blattaufmachern immer wieder gerne die Putzfrau oder auch den Taxler gefragt hätten und danach dann über die Schlagzeile entschieden hätten. Gut erfunden oder wahr? Wenn man die heutige Haltung der "Kronen Zeitung" gegenüber der EU und ihren Auswüchsen verfolgt, so denke ich persönlich, dass SIE noch immer genau auf die Stimmung im Volk hören können. Es ist mir zwar ein Rätsel, wie Sie das angesichts Ihres heute hohen Alters und der doch eher isolierten Lebensweise zustande bringen, aber eine Lösung erscheint mir doch in der Tatsache gegeben, dass Sie sich um die Leserpost noch immer persönlich kümmern und derart ein Ohr bzw. ein Auge direkt beim Volk haben. Jedenfalls gratuliere ich Ihnen zu dem gelungenen Versuch, die Chefs der sozialdemokratischen Partei wieder näher ans Volk zu bringen. (...) Ihnen gebührt das Verdienst, der Erste gewesen zu sein, der den Unmut im Volk gespürt hat und der die Macht und auch die Kraft des Wortes hat, abgehobene Politiker wieder zum Zuhören zu bringen. (....)"

Der größte Anteil an diesem Schwenk...

Samstag, 26. Juli 2008

Franz Köfel, "Kronen Zeitung" vom 01.07.2008 Seite: 2 "Endlich hat nun mit der SPÖ auch eine Regierungspartei die Zeichen der Zeit erkannt und will in Zukunft nicht mehr gegen das Volk regieren, sondern bei EU-Verträgen in Form von Volksabstimmungen die BürgerInnen mitentscheiden lassen. Den größten Anteil an diesem Sinneswandel hat sicher die "Kronen Zeitung", daher hat die SPÖ-Spitze ihren Schwenk in der Europapolitik auch zu allererst dem "Krone"-Herausgeber Hans Dichand mitgeteilt. (...)"

Seitenhiebe auf die "Krone"

Montag, 21. Juli 2008

Heinrich Nowak, "Kronen Zeitung" vom 07.07.2008 Seite: 21 "Ein Bravo der "Krone", besonders wenn man in den großformatigen Blättern plötzlich die offenen Seitenhiebe auf Ihr Blatt zur richtigen, wenn auch späten Einsicht der SP lesen kann. (...) Umso erfreulicher, dass ausgerechnet das "Kleinformat Krone" als wirklich große Zeitung die tatsächliche und freie Meinung der österreichischen Bevölkerung publiziert. Danke!"

Ein echter Patriot

Montag, 21. Juli 2008

Martha Weinberger, "Kronen Zeitung" vom 16.07.2008 Seite: 28 "Dank an Hans Dichand. Er hat als echter Patriot seine "Krone" als einziges Medium zur Verfügung gestellt, um Österreich vor der totalen Vereinnahmung durch die EU zu retten. (...)"

Die "Krone" und ihr unermüdlicher Herausgeber

Montag, 7. Juli 2008

Hias Rumpler, "Kronen Zeitung" vom 05.07.2008 Seite: 28 "(....) Dank "Krone" und ihrem unermüdlichen Herausgeber in Sachen EU-Verdrossenheit der Bürger wird damit das Gegengewicht gegenüber den Bonzen und Abkassierern in Brüssel immer größer, was die Hoffnung auf ein allgemeines Umdenken wesentlich beschleunigen könnte! Somit könnte man dem Weg für ein Europa der Gleichberechtigung zumindest ein Stück näher gekommen sein!"