Asylwerber, bedürftige Menschen und Sozialschmarotzer

Sonntag, 20. Juli 2008

Stephan Pestitschek, "Kronen Zeitung" vom 18.07.2008 Seite: 26 "Bei den Pensionen wird gespart, bei der Krankenversicherung wird gespart - die Staatsschulden gehen trotz enormer unerwarteter Einnahmen durch höhere Energiekosten und andere Teuerungen nicht zurück. Was macht der Staat mit den gewaltigen Mehreinnahmen? Der Steuerzahler erhält darauf keine Antwort. Schon vor Jahren habe ich darauf hingewiesen, welch enorme finanzielle Belastungen Asylwerber für unseren Staatshaushalt darstellen. Bis heute gibt es darauf keine Antwort. (...) Jetzt hat die "Krone" darüber berichtet, welch gutes Geschäft Hoteliers und karitative Vereinigungen mit Vermietung von Asylwerberquartieren und Verpflegung von Asylwerbern machen. Die enormen Kosten dafür bezahlt der Steuerzahler. Zu diesen Wohnungskosten kommen noch diverse Zuschüsse, Taschengeld, Sozialversicherung (....), Bekleidungsgeld, Schulbedarf usw. Natürlich zahlt der ASVG-Versicherte auch die Selbstbehalte für Asylwerber, bedürftige Menschen und Sozialschmarotzer (...)"

Vinzi-Dorf

Sonntag, 20. Januar 2008

Erika Absender, Obfrau, Mag. Manfred Rupp, VinziDorfleiter, "Kronen Zeitung" vom 14.01.2008 Seite: 26 "Kenner des VinziDorfs haben ein anderes Bild von unserer Einrichtung als der Verfasser des Leserbriefes vom 10. 1. Unsere Männer zahlen weniger als hundert Euro für ein Zuhause, wo sie ein warmes Zimmer haben, stets die Bettwäsche gewechselt wird, täglich ein warmes Essen zubereitet wird, Kleidung und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt werden. Wer es alleine nicht schafft, kriegt Hilfe bei der Körperpflege, Kleidungswechsel und Reinigung seines Privatbereiches. Jede Woche kommt eine Ärztin, kümmert sich um die Bewohner. Wir sind rund um die Uhr da, ein Team von Krankenschwestern, Mitarbeitern, Pflegehelfern ist bei Bedarf zur Stelle, wenn wer intensive Unterstützung braucht. Es sei bemerkt, dass wir Menschen aufnehmen, die als unbetreubar galten, sich nicht in allen Bereichen in ein herkömmliches Umfeld einpassen. Bei uns dürfen sie leben, wie sie können."

"Kronen Zeitung" vom 10.1.2008 "(Vinzi-Dorf) ... Die Vinzidorf-Bewohner müssen unter anderem für die Reinigung bezahlen, schlafen aber in dreckiger Bettwäsche. Die ärztliche Versorgung entbehrt jeglicher Grundlage. Der mehrfachen Aufforderung, einem kranken Bewohner sofortige ärztliche Versorgung zukommen zu lassen, wurde nicht Folge geleistet. Auch das Essen könnte für den verlangten Preis besser sein. Auch Äußerungen eines Zivildieners mir gegenüber brauche ich mir nicht gefallen zu lassen. (...)"

Die vielen Sozialschmarotzer, Asylwerber und Zuwanderer

Montag, 14. Januar 2008

Stephan Pestitschek, "Kronen Zeitung" vom 11.01.2008 Seite: 26 "(...) Herr Sozialminister Buchinger scheint seine Hauptaufgabe darin zu sehen, andere zu kritisieren - was natürlich den gelernten Österreicher dazu reizt zu schauen, ob er alles so perfekt im Griff hat. Wie schon ein altes Sprichwort sagt, haben die den meisten Dreck am Stecken, die am lautesten schreien. Der Herr Minister denkt lieber an die arbeitslose Grundversorgung als an das Chaos, das bei der Sozialversicherung herrscht. Dieses Chaos ist hausgemacht, denn woher soll die Sozialversicherung das Geld für die vielen Sozialschmarotzer, Asylwerber und Zuwanderer nehmen? Die meisten von ihnen haben noch keinen Cent in die Kassen der kranken Kassen bezahlt, genießen aber erhöhte Leistungen (ohne Selbstbehalt). Wie man gelesen hat, gehören auch Kuraufenthalte zum Willkommensprogramm. Während der eine (arbeitende) Teil der Bevölkerung bis über 20.000 Euro im Jahr SV bezahlen muss (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge), bezahlt der Staat pro Asylwerber ca. 600 Euro im Jahr an die ASVG. (...) Soziale Gerechtigkeit scheint er nicht zu kennen, stattdessen möchte er das Füllhorn über jenen Menschen ausleeren, die keine Leistungen erbringen. Ob der werktätige Teil der Bevölkerung und die Menschen, die sich die Pension ehrlich verdient haben, dafür Verständnis haben?"

Der von den Betrieben allseits beklagte Facharbeitermangel ist von denselben doch von langer Hand geplant...

Montag, 9. April 2007

Waltraud Schönauer ("Das freie Wort", "Kronen Zeitung", 10.4.2007) "Der von den betroffenen Betrieben allseits beklagte Facharbeitermangel ist von denselben doch von langer Hand geplant. (...) Der wahre Grund war wohl, dass man in den letzten Jahren bereits die Osterweiterung im Blickwinkel hatte und damit billigere, bereits ausgebildete Fachkräfte. Dass bei dieser Praktik die Jugendarbeitslosigkeit überhand nimmt, ist diesen Firmenbesitzern herzlich egal. Hauptsache, der eigene Gewinn wird maximiert."

Was hilft es, wenn der Wille fehlt...

Montag, 5. März 2007

Gottfried Zagorz ("Das freie Wort", "Kronen Zeitung" 27.2.2007) "Das Programm des Bundeskanzlers hört sich ja gut an. Erstens heimische Arbeitnehmer durch Kurse qualifizieren. Zweitens Mobilität der Arbeitskräfte erhöhen. Umschulungskurse werden bereits seit Jahrzehnten durch AMS, BFI, WIFI (für Arbeitslose kostenlos) durchgeführt. Was hilft es, wenn der Wille fehlt? Besser nicht zu viel zu können, denn dann wird ja etwas verlangt bei der Arbeit! (....)"

Krone-Blog: Sinnlose AMS Kurse

Seit ich damals Kontakt mit dem AMS hatte, ist mir klar, warum es soviele Arbeitslose gibt. Kurse werden x-beliebig "verordnet" und oft erhalten Arbeitslose genau die Kurse, die sie gar nicht brauchen, aber den Kurs, den sie brauchen könnten, bekommen sie nicht. (Mitgehört bei einer AMS-Info-Veranstaltung: Ein Mann erzählte dem Vortragenden, dass er schon ca 10 Stellen bekommen hätte, hätte er die Zusatzqualifikation "EDV-Kurs", seine AMS-Betreuerin wies ihn aber zu einem Kurs zu, in dem er das lernte, das er schon in seinem Lehrberuf ausführlich gelernt hatte. Auf Hinweise "Ich müßte einen EDV Kurs machen" kam keine Reaktion"

Eine Freundin erzählte mir mal, dass das am AMS wohl folgendermaßen läuft: Braucht man als Arbeitsloser den Kurs x, sollte man es tunlichst vermeiden, dem Betreuer zu sagen, dass man den Kurs x braucht, um eine Arbeit zu finden. Man sollte ihm sagen, man möchte gerne den Kurs y machen. Dann ist es sicher, dass man Kurs x bekommt.

Ein Arbeitskollege erzählte mir mal, dass er in einem AMS-EDV-Kurs war, ein Kursteilnehmer war Ausländer, der von Beruf Physiker war - da er hier in Österreich offensichtlich damit nicht viel anfangen konnte bzw durfte, steckte man ihn eben in den EDV Kurs. Dort brachte man ihm das bei, das er schon längst konnte. Als es diesem Mann irgendwann mal zuviel wurde (immerhin fühlte er sich als Trottel behandelt) sagte er dem Kursleiter "Wissen Sie überhaupt, was ich von Beruf bin?!"

Eine Freundin mußte auch mal zu so einem EDV-Kurs, sie hatte in ihrem Lehrberuf (und auch anderswo) allerdings schon ausgiebig Bekanntschaft mit Computern gemacht. Sie hatte dann einfach den Kurs "abgesessen" und dort einfach mal - ohne aufzufallen - für die Pharmakologie-Prüfung gelernt. (sie studiert neben der Arbeit Medizin) Allerdings bekam sie dann am Ende vom AMS doch die Kurse, die sie wirklich brauchen konnte und konnte sich zur Heimhilfe ausbilden lassen.

Sinnlose AMS-Kurse

Freitag, 2. Februar 2007

Heinz Paul ("Das freie Wort", "Kronen Zeitung" vom 30.1.2007) "(...) Diese sinnlosen Kurse müssen durch die arbeitenden Menschen erwirtschaftet werden und dienen einzig und allein als Sponsoring für die Arbeitsplätze von TrainerInnen, deren Qualifikation oft haarsträubend ist. (...)"

Hiezu eine kleine Anekdote:

Ich hatte mal während meines Studiums (Physik) meine Arbeit (Sprechstundenhilfe) verloren und war arbeitslos gemeldet. Das AMS verpflichtete mich draufhin zu folgender "Qualifizierungsmaßnahme";

"Check in" Qualifizierung und Vermittlungsunterstützung für den Wiener Arbeitsmarkt

Ziel: Höherqualifzierung und Arbeitsaufnahme
Orientierungsphase: Dauer 1-3 Wochen
Qualifzierungsphase: Modular aufgebaut in folgenden Bereichen
Handel (max. sieben Wochen), Lager/Staplerschein (max fünf Wochen), Metallbearbeitung (max sieben Wochen), Deutsch für AusländerInnen (max vier Wochen / immer in Verbindung mit einem Qualifzierungsmodul) Lernzentrum: Auffrischen der schulischen Basiskenntnisse (max vier Wochen / immer in Verbindung mit einem Qualifzierungsmodul)

Voraussetzungen: Beim Arbeitsmarktservice Wien, ausschließlich RGS (...) vorgemerkte arbeitslose Personen, unabhängig von der berufichen Vorbildung oder (.....)

Dauer: maximal 12 Wochen
Ort: BZ Davidgasse (....)

Kommentar dazu:

Eigentlich hätte es mich schon gereizt, zu dieser Qualifzierungsmaßnahme zu gehen, denn der Punkt mit "Staplerschein" klingt ja doch verdammt spannend. Die Sache mit dem "Lerntraining" wiederum war mir zutiefst zuwider. Immerhin hatte ich es damals in der Schule schon fast nicht ausgehalten, den oft ziemlich faden Unterricht auszuhalten.
Und überhaupt: Ich hätte für diese Qualifizierungsmaßnahme die "Prinzipien der modernen Physik" (bei Prof.Pietschmann!!) ausfallen lassen müssen. Gott sei dank wurde ich dann dort, wo ich seit Beginn der Arbeitslosigkeit schon mal geringfügig gearbeitet hatte, voll angestellt. Aber trotzdem: Das mit dem Staplerschein klang ja recht spannend. Irgendwie hätte mich das doch sehr gereizt.

Der Genuss einer höheren Pension und die Wege dorthin...

Montag, 25. Dezember 2006

Johanna Winkler in der "Kronen Zeitung" vom 23.12.2006 ("Steirer sagen ihre Meinung") "Als österreichische Staatsbürgerin bin ich 30 Jahre einer teilweisen Voll- und Teilzeitbeschäftigung nachgegangen. Ich habe insgesamt sechs Kinder aufgezogen. (...) Im Jahre 2003 trat ich altersbedingt und krankheitshalber in den Ruhestand. Seither beziehe ich in unserem so reichen Österreich eine Nettopension in der Höhe von 337,- Euro Ich bekomme als Österreicherin keinerlei Zuschüsse und Ausgleichszulage, da ich verheiratet bin. (...) Um in den Genuss einer höheren Pension zu kommen, müßte ich mich scheiden lassen. Noch zielführender wäre es wohl, dass ich eine ausländische Staatsbürgerschaft annehme. Dann hätte ich wohl die größten Chancen mehr Pension zu bekommen und meine finanziellen Belastungen würden dann mit Sicherheit vom Österreichischem Staat finanziert werden."

Der Faulpelz wie der Pfuscher kichert....

Montag, 25. Dezember 2006

Wolf Martin in der "Kronen Zeitung" vom 18.12.2006 (S.2 "In den Wind gereimt...") "Dies sind die Sorgen, die ich hege / wenn´s kommt - was Gott verhüten möge - / dass Rote mit den Grünen packeln: / Dann wird man uns noch mehr aussackeln / und jeder, der hier zuzieht, wird / mit diesen Geldern ausstaffiert. / Der Faulpelz wie der Pfuscher kichert, / denn sie sind grundgehaltsgesichert. / Und wer darüber böse ist, / der gilt als Unmensch und Rassist!"

Ich habe mit Grinsen im Gesicht den Artikel "800 EUR im Monat, ohne zu arbeiten?" gelesen....

Freitag, 27. Oktober 2006

Frau Schnabl in der "Kronen Zeitung" vom 26.10.2006 ("Das freie Wort") "Ich habe mit einem Grinsen im Gesicht den Artikel "800 EUR im Monat, ohne zu arbeiten?" (vom 6.10.2006) gelesen! Ich würde den Vorschlag mit Freude akzeptieren: Denn momentan habe ich ein Monatseinkommen von 960,- EUR Muss für dieses Geld 40 Stunden arbeiten und täglich eine Fahrtstrecke von 80km in Kauf nehmen! Obwohl ich dann monatlich um 160 EUR weniger Einkommen hätte, würde ich unter dem Strich mehr bekommen (Benzin, Reparaturen, Vignette etc. würden damit wegfallen) und dafür nichts tun brauchen! (...)"

Da muss ich Frau Schnabl enttäuschen. Für die Grundsicherung würden dieselben Regelungen gelten, wie derzeit schon für Notstandshilfe oder Sozialhilfe usw. Sie müßte sich eine Arbeit suchen und würde sie eine Arbeit absichtlich nicht annehmen, würde sie die Grundsicherung schon nicht mehr bekommen.

Was das "ich verdiene derzeit 960,- pro Monat.." betrifft....

Genau deshalb ist ja die Wirtschaft gegen eine Grundsicherung, weil dann viele Niedriglohnjobs wegfallen würden. Allerdings würde es den Arbeitnehmern dann ja auch wieder zugutekommen, dass vielleicht doch mal auch Jobs angeboten werden, die besser bezahlt werden würden. Dann würde es nicht heißen "ich muß jeden Job nehmen, egal wie wenig ich verdiene" sondern wohl eher "mal schauen, welche Angebote wirklich gut sind und wo ich um einiges mehr verdiene als mit der Grundsicherung"

Sozialschmarotzer II

Sonntag, 26. März 2006

Krone.at Talksalon Beitrag von samothemen vom: 21.03.2006
"Da bekommen Schmarotzeraspiranten Hilfestellung. z.B. wird eine Angestellte von der Post krankheitshalber in Pension gedrängt, weil sie mit ihrem Bandscheibenvorfall nicht mehr arbeitsfähig ist, und die Post überschüssige/zu teure Mitarbeiter los werden muß. Dafür tanzt sie dann beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock ´n roll, daß einem schwindlich wird."

Quelle: http://www.meduniqa.at/103.0.html

"Empfehlenswerte Sportarten nach einem Bandscheibenvorfall sind z. B. Schwimmen, Radfahren (in aufrechter Körperposition), Tanzen, leichtes Fitness- und Lauftraining."

Na da schau her! Auf jeden Fall steht da nichts von sitzender Arbeit.