Mitteilung der Blogbetreiberin
Aufgrund einer längeren Krankheit gab es leider seit Ende Mai keine Beiträge, der Blog wird aber ab heute wieder täglich aktualisiert und ich werde auch die vergangenen Wochen nachbearbeiten.
Aufgrund einer längeren Krankheit gab es leider seit Ende Mai keine Beiträge, der Blog wird aber ab heute wieder täglich aktualisiert und ich werde auch die vergangenen Wochen nachbearbeiten.
Wolf Martin, "Kronen Zeitung" vom 10.11.2007 Seite: 2 "Es dreht sich munter die fatale notorische Lohn-Preis-Spirale. Wann hat ein Euro es erreicht, dass er nur einem Schilling gleicht? Des Konsumenten Zugewinn ist schon im Vorhinein dahin. (...)"
Dies könnte aber durchaus darauf zurückzuführen sein, dass zB viele alte Menschen nicht genau wissen, wieviel an Schillingen der Euro nun wirklich entspricht... Meine Oma zB tut oft - nicht immer, aber es kommt durchaus vor - so, als ob ein Euro soviel wie ein Schilling wäre. Deshalb bekommt bei ihr der Briefträger statt der zehn Schillinge gleich zehn Euro Trinkgeld (egal, wie oft der Briefträgerauch kommt). Es ist ein Krampf. Und leider endet das ganze dann für Oma auch in Frust, denn immerhin reduziert diese Gewohnheit die Pension doch sehr schnell.
Wo wir schon beim Thema sind:
Da ich - leider - das Verhalten meiner Oma kenne, die bei Gott keine großartig üppige Pension hat - bin ich doch Meinung, dass die Not unter Pensionisten nicht so groß sein kann, wie viele tun; solange Pensionisten sich "10 Euro Trinkgeld für den Briefträger" leisten können, ohne dadurch zu verarmen" ist es meiner Meinung doch übertrieben, davon zu reden, dass sämtliche Pensionisten total ärmlich leben müssen. (Was nicht heißt, dass es tatsächlich arme alte Menschen gibt, das wären vor allem jene 10% an alten Menschen, die mit einer Mindestpension leben müssen)
Es ist mal wieder so weit. Der Herbst ist da und viele sind morgens nicht ausgeschlafen und brauchen den halben Tag, um einigermaßen munter zu werden....
Physics, life and much more: Rezept gegen die Müdigkeit im Winter...
Monika Petrik, "Kronen Zeitung" vom 23.09.2007 Seite: 98 "Als ich in der Schule politische Bildung unterrichtet bekam, erklärte man mir Demokratie folgendermaßen: Alle Macht geht vom Volk aus! Doch mittlerweile empfinde ich es genau anders: "Alle Ohnmacht geht vom Volk aus." (...) Und zu den Menschen, die in mein, unser Land kommen, um hier zu leben, sei gesagt, ein für alle Mal: Ihr müsst euch an unser Land anpassen und nicht unser Land an euch - Österreich ist nun mal nicht der Balkan."
Soweit ich mich an die Schule erinnern kann - es gab zwar kein eigenes Fach "politische Bildung" - hatten wir dort gelernt, dass das Volk ihre Vertreter wählt und die dann mehr oder weniger das tun, das das Volk von ihnen erwartet hatte.
Und hier die Themenabweichung:
Am besten kann ich mich aber noch an die einmal pro Jahr stattfindende Stunde "Geistige Landesverteidigung" erinnern. Viele Schulen kamen anscheinend gar nie in den Genuss so einer Stunde - und das nur, weil sie nicht so wie wir einen Professor hatten, der nebenbei Informationsoffizier des Österr. Bundesheeres war. Unser Professor war übrigens ein Biologie-Professor. Ihm verdanke ich es, dass ich Biologie heute noch mit "Heeresvokabeln" erklären kann. Beim menschlichen Immunsystem kommen natürlich "Fallschirmjäger" und sonstige "Heereseinheiten" vor. Und ihm verdanke ich es auch, dass ich heute noch weiß, daß es (Fuß-)-Pilze gerne feucht und finster haben und dass genau deshalb Biologieprofessoren während des Unterrichts luftige Sandalen und Socken tragen. Denn da hat der Fußpilz keine Chance. Und das allerbeste, das wir gelernt hatten: Toilettenpapier sollte man (bzw vor allem sollte das "frau" so tun) nur von ventral nach dorsal benutzen und nicht umgekehrt.
Und um am Ende wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen:
In meiner Schulzeit hatte sich politische, schulische- und geistige Landesverteidigungs-Bildung echt nett ergänzt.
"Kronen Zeitung" vom 25.09.2007 Seite: 18 "Die Kleinsten als Containerkinder? Nein, danke!", poltert FP-Nationalrätin Barbara Rosenkranz. Wie berichtet, sollen in den niederösterreichischen Kindergärten auch schon für Zweieinhalbjährige aufgenommen werden. Bei Platzproblemen will VP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner "notfalls Container aufstellen". Die blauen Politiker laufen Sturm: (...)"
Apropos Container: (ja, ich gebe zu, das hat mit diesem Thema überhaupt nichts zu tun, ich gestehe: das Wort "Container" hat in meinem Gehirn einfach nur eine Themenabweichung ausgelöst....)
"(...) Atmosphäre der anderen Art finden Gründer hingegen bei der "Schraubenfabrik" im zweiten Wiener Bezirk: Die Arbeitsplätze in einer ehemaligen Fabrik sind vor allem für Ein-Mann-Betriebe geeignet, die nicht unbedingt repräsentative Räumlichkeiten benötigen. Und wer es ganz mini will, ist beim Lagervermieter Mader in Wien-Strebersdorf (www.storage.at) gut aufgehoben: Dort gibt es Büroboxen ab fünf Quadratmetern. Auch Konkurrent SelfStorage (www.selfstorage.at) vermietet seit neuestem Kleinbüros. (...)" Quelle: Wirtschaftsblatt
Mir fiel dazu nur ein: Bevor ich mich in eine Bürobox setzen würde, arbeite ich doch lieber hier bei mir zu Hause in meiner Wohnung.
Allerdings ... Um am Ende doch noch zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich könnte mir vorstellen, dass die Kindergarten-Container sicherlich geräumiger als so eine Bürobox von Selfstorage sein könnten. Container werden ja auch schon erfolgreich zB als Ausweichquartier während der Umbauphase einer Bank o.ä. genutzt.
Im Mai fand ich in meiner Statistik....
31 x "kinder nackt"
30 x "sex mit der oma"
5 x "omasex mit enkel"
14 x "oma enkel sex" (...)"
Krone-Blog: "Kranke" Suchbegriffe, die zu diesem Blog führten...
Vor einiger Zeit fand ein User der Windelbabies-Community den Krone-Blog und fragte sich "kann mir jemand erklären, wie manche menschen soetwas von sich geben können? *sprachlos" User "Baerschen" ging die Sache dann wohl zu weit "ich habe mal eine Mail an die Bundespolizei geschrieben... mit der Bitte, die Seite zu überprüfen, denn dass solche Aussagen öffentlich gemacht werden dürfen, geht einfach ein paar hundert Kilometer zu weit. Ich weiß, dass leider solche Sprüche an Stammtischen (und wohl auch im Inet) fast alltäglich sind, aber das geht einfach nicht... sch... was schreib ich, ich bin einfach nur stinksauer!" Das fand ich echt lieb, dass da gleich ein Hinweis an die Polizei gemailt worden war, allerdings lieferte dann User Ginni den Hinweis, dass es sich bei den Zitaten auf www.krone-blog.at um solche handelt, die aus der "Kronen Zeitung" bzw aus dem Krone.at Talksalon stammten. Bärschen war draufhin total fassungslos "neeeeeee... Mist... ich glaub, ich werd bekloppt... sorry... habe mich vom ersten Ärger leiten lassen... jetzt weiß ich auch gerade nicht mehr weiter LG Bärschen PS: Im Grunde ist dabei aber alles noch viel schlimmer, als ich gedacht habe... wenn man bedenkt, dass die Äußerungen dann ja noch viel öffentlicher sind..." Ginni "aber trotzdem... dass die leute so denken? und das öffentlich in ein forum einer zeitung posten?! irgendwie versteh ich da was nicht... " Leider ist aber Baerschen durch die ganze Sache doch etwas zu emotional aufgewühlt worden "Ja stimmt,. Ähm ich habe noch eine Richtigstellung geschickt an die Polizei. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht dem falschen geschadet habe. Sorry, Bin gerade ziemlich fertig... wegen beidem - So, jetzt gehts wieder. Das "ja stimmt" ist ziemlich zu kurz als Antwort bei dem Thema. Aber ich verstehe das alles auch einfach nicht. Vielleicht ist es auch besser, es nicht zu verstehen. Menschen zu hassen, nur weil sie existieren... das schlimmste ist, dass ich schon total hasserfüllte ausländerfeindliche Sprüche von Leuten gehört habe, die ich ansonsten für total liebe Menschen gehalten habe. Und da verstehe ich dann einfach gar nichts mehr..."
Ein Danke an Bärschen, dass ich nun doch nicht von der Polizei verfolgt werde!
(Günter Traxler/DER STANDARD; Printausgabe, 10.4.2007) "Ja, darf denn das sein? Nicht genug damit, dass die Türken in den Höfen sämtlicher Gemeindebauten ständig ihre Hammel braten, jetzt verkleben sie auch noch die schöne Wienerstadt! Ärger in Brigittenau: Türkische Plakate pflastern den Bezirk zu, hallte es neulich entsetzten Lesern des Kleinformats in bestem "Krone"-Deutsch entgegen. Es ist ein typischer Fall von "Werbe-Wildwuchs" am Handelskai und Wallensteinplatz, der da enthüllt wurde. Die Flut an türkischsprachigen Plakaten und Werbematerialen (sic) hat in Brigittenau einen neuen Rekord erreicht. Sehr zum Ärger vieler Wiener, die an beliebten Orten wie dem Handelskai oder dem Wallensteinplatz kaum noch etwas entziffern können. Es gehört nämlich zu den Lieblingsbeschäftigungen vieler Wiener, an beliebten Orten wie dem Handelskai oder dem Wallensteinplatz sich dem Entziffern hinzugeben - und nun soll ihnen sogar das unmöglich gemacht werden, nur weil die Türken sie nicht in ihr Veranstaltungsleben integrieren wollen, sondern auf ihrem Türkisch beharren. Dabei würden viele Wiener nichts lieber tun, als sich ihren türkischen Gastarbeitern oder gar Landsleuten zuzugesellen, um ihnen in traulichen Gesprächen - etwa rund um einen Hammel am Spieß - endlich einmal auf gut Deutsch zu sagen: Du arbeiten, du nix plakatieren. Und wie undezent diese Affichen sind! Egal, ob in leuchtendem Rot, auffallendem Blau oder knalligem Gelb gehalten - die Vielfalt der fremdsprachigen Plakate, die meist illegal an Litfaßsäulen oder Stromkästen prangen, kennt keine Grenzen. Also auffallen sollten die Plakate wenigstens nicht, wenn ihre Vielfalt schon keine Grenzen kennt, sondern glatt über den Wallensteinplatz und den Handelskai hinauswuchert. Wofür Werbung gemacht wird, lässt sich meist nicht feststellen. Lediglich anhand der beigefügten Bilder kann man erahnen, worum es sich handelt. So wird der vielen Wienern eingeborene Erkenntnisdrang abgewürgt. Wenn sie Bilder sehen wollen, um zu erahnen, worum es sich handelt, sind sie jeden Tag auf die Seite 9 der "Kronen Zeitung" angewiesen, aber mit sachlichen Informationen dieser Art haben die Türken ja nichts am Turban. Da weiß man wenigstens, wofür Werbung gemacht wird, aber in Brigittenau? Kein Wunder: Viele deutschsprachige Bewohner oder Pendler, die die stark frequentierten Plätze besuchen, sind darüber erbost. "Jeden Tag sehe ich neue Plakate und verstehe nicht, wofür hier eigentlich geworben wird", sagt ein Wiener. Das muss jeden deutschsprachigen Bewohner oder Pendler, der sein Interesse für das Leben der Türken in Wien nur mühsam beherrschen kann, verdrießen. Der Wiener will verstehen, und wenn man ihm die Möglichkeit dazu nimmt, kann er sehr ungemütlich werden. (...)"
Was ich mich frage...
Entweder ich bin blind (Anmerkung am Rande: ich wohne in der Brigittenau, noch dazu in der Nähe des Wallensteinplatzes) oder ich als zugewanderte Steierin bin noch nicht Wienerin genug, damit mein Gehirn diese vielen (?) türkischen Plakate wahrnehmen könnte?
Natürlich sind Wiener da viel mehr sensibilisiert; erst unlängst erzählte mir ein Arbeitskollege, dass ihm jemand von einem Volksschullehrer erzählt hätte, der den Kindern zum Thema "Türkenbelagerung" erzählt haben soll "...und heute haben wir die dritte Türkenbelagerung!" Den Wiener "brennt" es sich sozusagen schon im Volksschulalter ins Gehirn ein, dass Türken gefährlich sein müssen, Steirer hingegen werden davon größtenteils verschont, die hören eher Geschichten über "Erzherzog Johann" oder "Ottokar Přemysl" Na gott sei Dank!

